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	<title>Interview &#8211; Herzenssache &#8211; Nähen für Sternchen und Frühchen e. V.</title>
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		<title>Geschichten unserer Unterstützer – Andrea L.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline Niebergall]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 22:32:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Geschichten unserer Unterstützer – Andrea L. Im Dezember 2023 hat mich eine Freundin zum Nähtreffen im Petersbogen Leipzig Mitte mitgenommen, ich war total begeistert und dachte, dass ist mein Ding! [&#8230;]]]></description>
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									<p>Im Dezember 2023 hat mich eine Freundin zum Nähtreffen im Petersbogen Leipzig Mitte mitgenommen, ich war total begeistert und dachte, dass ist mein Ding! Zu dem Zeitpunkt konnte ich nur Häkeln und etwas Stricken. So viele nette Frauen, die sich engagieren und fröhlich bei der Arbeit sind.</p><p>Alle meine Freundinnen habe ich angesteckt von der Idee selbst ein Nähtreffen zu gründen. So haben wir im März 2024 das Nähtreffen in Leipzig Südwest gegründet. Hier habe ich gemerkt, mit meinen nur „Häkelkünsten“ komme ich nicht weiter und habe mich im Stricken geübt. Die Damen an der Nähmaschine habe ich aber immer bewundert.</p><p>In diesem Jahr bin ich dann Regional-Ansprechpartnerin für die Region Ost geworden. Das war für mich dann der Ansporn zu dem Gedanken du musst nähen lernen, wenn du den anderen etwas zeigen willst. Das habe ich auch gemacht. Mit meiner neuen Nähmaschine bin ich dann zu meinen Freundinnen und habe fleißig geübt. Heute habe ich am Nähen die meiste Freude, aber ich lerne immer noch dazu und kenne die entsprechenden Leitfäden bzw. Anleitungen fast auswendig.</p><p>Die Arbeit als Regional Ansprechpartnerin macht mir große Freude. Als Rentnerin habe ich Zeit und kann mich dieser Aufgabe mit Herz widmen. Manchmal sprühe ich vor Ideen, was man noch so tun könnte, da muss ich gebremst werden.</p><p>Mittlerweile gibt es in Leipzig sogar 3 Nähtreffen, 1 Nähtreffen in Markkleeberg und am 28.2.2026 wird es das erste Nähtreffen in Dresden geben. Ich freue mich, dass mir das gelungen ist, aber es ist auch eine Teamarbeit &#8211; allein würde ich es nicht schaffen. Und auf mein Team kann ich mich sehr gut verlassen.</p><p>Ein sehr bewegendes Erlebnis für mich ein Nähtreffen in Leipzig West als uns eine Sternenfotografin (Susann Töpfer) besucht hat. Sie hat von ihrer Arbeit erzählt und es war ganz still im Raum, Jede von uns war sehr emotional berührt und wir kämpften mit unseren Tränen. Da wir in dieser Gruppe auch eine Hebamme haben, wurde die Unterhaltung noch intensiver. Noch bis heute kann ich das Ganze intensiv nachspüren.</p><p>Es hat uns gezeigt, wie wichtig und wertvoll unsere Arbeit ist und dass es sich lohnt sich für den Verein „Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen e.V.“ zu engagieren.</p><p>Ich freue mich, jede Unterstützerin und jeden Unterstützer (in Markkleeberg näht auch ein junger Mann mit), persönlich kennenzulernen und ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen. Es gibt so viele Menschen, teilweise auch mit einer sehr bewegenden Geschichte, die voller Eifer dabei sind und ich mich freue, dass ich mit ihnen gemeinsam für den Verein arbeiten kann.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Andreas Weg zum Ehrenamt in unserem Verein!</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mein Leben ist durch mein Ehrenamt reicher und bunter geworden!</h3>				</div>
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									<p>Danke liebe Andrea, für diesen schönen und persönlichen Einblick!</p><p>Du verbindest auch eine ganz besondere Geschichte mit unserem Verein? Dann schicke sie uns gerne an <a href="mailto:presse@herzenssache-nfsuf.de">presse@herzenssache-nfsuf.de</a>. </p>								</div>
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		<title>Geschichten unserer Unterstützer – Andrea B.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline Niebergall]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 16:26:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Geschichten unserer Unterstützer – Andrea B. Wie versprochen möchten wir euch gerne in den kommenden Wochen ein paar Geschichten unserer Unterstützer hier auf dem Blog präsentieren. Heute beginnen wir mit [&#8230;]]]></description>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Geschichten unserer Unterstützer – Andrea B.</h1>				</div>
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									<p>Wie versprochen möchten wir euch gerne in den kommenden Wochen ein paar Geschichten unserer Unterstützer hier auf dem Blog präsentieren. Heute beginnen wir mit dem Jubiläum von der lieben Andrea B., die uns bereits über zehn Jahre unterstützt. Ihr persönliches Jubiläum war bereits vor der Vereinsgründung am 18.11.2015. So lange werkelt sie schon, übrigens mittlerweile gemeinsam mit Mann und Tochter, für unseren Verein. Danke Andrea, du bist eine wahre Bereicherung für uns. Deine liebevollen Erinnerungsstücke für Sterneneltern und Geschwisterkinder sind von unfassbarem Wert!</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">10 Jahre Herzenssache</h2>				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Andrea's Geschichte</h2>				</div>
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									<p>Ich bin ein Oldie Kürzlich ist mir aufgefallen, dass ich nun seit 10 Jahren offiziell herzifiziert bin.</p><p>Wahnsinn wie die Zeit vergeht! Ich hätte vor zehn Jahren nicht gedacht, dass die Herzenssache mal so ein fester Bestandteil von meinem Alltag, Hobby und zum Familienhobby und zu so einer großen Mission werden würde.</p><p>Eigentlich wollte ich damals nur Mützen aus Stoffresten nähen Was ich alles schon erleben durfte und vor allem welche tollen Menschen ich kennengelernt habe und immer noch kennenlernen darf, ist einfach großartig.</p>								</div>
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									<p>Die Auflistung könnte ich noch länger weiterführen, was ich in den letzten Jahren so gemacht habe vom Gruppenadmin zur Klinikbetreuung, Nähtreff-Veranstaltung usw.  Und auch bei diversen kleinen Sachen, bei denen man helfen kann bin ich gerne dabei. Es gab und gibt immer was zu tun.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mein Motto: Viele kleine Zahnräder lassen unsere Herzenssache laufen!</h3>				</div>
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									<p>Danke liebe Andrea, was für eine schöne Geschichte – passend zu unserem zehnjährigen Jubiläum heute!</p><p>Du verbindest auch eine ganz besondere Geschichte mit unserem Verein? Dann schicke sie uns gerne an <a href="mailto:presse@herzenssache-nfsuf.de">presse@herzenssache-nfsuf.de</a>. </p>								</div>
				</div>
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		<title>Interview mit Sternenfotografin Marie</title>
		<link>https://herzenssache-nfsuf.de/interview-mit-sternenfotografin-marie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 19:10:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sternchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenkinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchten wir euch Marie vorstellen. Sie ist eine von über 600 ehrenamtlichen Fotograf/innen, die derzeit für die Stiftung „Dein Sternenkind“ im Einsatz sind. Unermüdlich und egal zu welcher Zeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute möchten wir euch Marie vorstellen. Sie ist eine von über 600 ehrenamtlichen Fotograf/innen, die derzeit für die Stiftung „Dein Sternenkind“ im Einsatz sind. Unermüdlich und egal zu welcher Zeit spenden die Fotograf/innen direkt nach dem Tod eines verstorbenen Babys, Trost und sorgen für bleibende Erinnerungen. Oftmals sind diese Fotos die einzigen, die betroffene Eltern von ihren Kindern bleiben, da viele Sternenkinder bereits tot zur Welt kommen oder kurz nach ihrer Geburt versterben.</p>



<p>Für Außenstehende ist es schwer nachvollziehbar, was Eltern in dieser Situation durchleben müssen. Umso wichtiger ist es daher, dass Menschen wie Marie direkt ins Krankenhaus kommen und mit den Eltern gemeinsam wunderschöne Erinnerungen schaffen. Heute erzählt euch Marie von ihrer Arbeit als Sternenkindfotografin und gibt euch einen kleinen Einblick in ihre emotionalsten Einsätze.</p>



<p><strong><em>Frage 1: Liebe Marie du bist bereits seit knapp 3Jahren für „Dein Sternenkind“ ehrenamtlich tätig. Was genau hat dich damals dazu bewogen, dieses wertvolle aber auch emotional sehr anspruchsvolle Ehrenamt zu übernehmen?</em></strong></p>



<p>Ich folgte Dein Sternenkind auf Social Media schon seit vielen Jahren und sah in jedem Bild unendliche Liebe, Wärme und Trauer. Ich fragte mich eine lange Zeit, was kann ich eine lange Zeit, was kann ich dazu beitragen. Bisher fokussierte ich mich fotographisch auf meine persönlichen Erinnerungen. Fotos auf Urlaubsreisen oder auch genaue Details rund um die Natur, Land und Leute.</p>



<p>Im Januar 2023 gab es die Möglichkeit an einer Online-Infoveranstaltung teilzunehmen. Ich hörte über 3 Stunden den aktiven Fotografen zu und war beeindruckt, wie wertvoll jedes einzelnen und zugleich auch letztes Bild für Eltern ist. Ich wollte mit meinen fotografischen Know-how dazu beitragen, Erinnerungen für Familien unvergesslich zu machen. Die Fotos sind unwiederbringlich und das einzige was bleibt. Ich habe mich nach 1 Woche mit meinen Foto-Portfolio beworben und wurde recht schnell aufgenommen. Ich kann jetzt nach 3 Jahren sagen, dass ich noch nie wertvollere Bilder gemacht habe, als die der Sternenkinder. Mein Ehrenamt lehrt mich viel über das Leben. Es macht mich dankbar und achtsam zugleich.</p>



<p><strong><em>Frage 2: Die richtigen Worte zu finden ist gerade in der Ausnahmesituation nach dem Tod eines Kindes sehr schwer. Oftmals bist du einer der ersten Kontaktpersonen nach dem Tod. Wie gehst du auf die Eltern zu und wie gelingt es dir die richtigen Worte zu finden?</em></strong></p>



<p>Es gibt für keinen Einsatz einen Leitfaden. Meine Vorbereitung des Einsatzes beginnt mit dem Packen der Fototasche, sowie das Aussuchen von Erinnerungsstücken. Ist es ein Junge? Ist es ein Mädchen? Gibt es Geschwisterkinder? Sind die Eltern mit anwesend oder fotografiere ich das Kind alleine? All die Informationen sind für mich wichtig, um mich während der Autofahrt in die Klinik darauf vorzubereiten.</p>



<p>Nach über 95 Einsätzen kann ich definitiv sagen, dass ich immer noch schwitzige Hände beim Herunterdrücken der Zimmertüre habe. Du musst als Fotograf für so eine wertvolle Herzensangelegenheit eine große Portion Empathie und Einfühlungsvermögen mitbringen. Ich begrüße die Eltern und stelle mich vor. Manchmal muss man kurz Inne halten, aber oftmals wird man mit einer großen Dankbarkeit begrüßt. Oftmals sage ich den Eltern, ich hätte sie gerne auf einen anderen Weg kennengelernt und begrüße dabei auch ihr Sternenkind. Oft höre ich einfach nur zu und lasse die Eltern erzählen. Es ist ihr ausdrücklicher Wunsch, dass es das Erste und Letzte Bild ihres geliebten Kindes gibt und dafür bin ich da. Eine Hebamme fragte mich nach den letzten Einsatz, Marie wie hast du das gemacht? Ich konnte ihr nur sagen, das war mein Herz. Ein Papa schrieb mir kurz nach dem Einsatz: „Das was du heute mit uns gemacht hast, war unbeschreiblich. Du hast uns mitgenommen auf eine kurze Reise und hast uns in deinen Bann gezogen. Ganz ohne Berührungsängste und mit vollem Respekt. Für uns war es wie eine kurze Therapie.“ Ich handele in jedem Einsatz nach meinen Gefühl. Es entsteht eine warme und sehr vertrauliche Stimmung, in der ich instinktiv handeln. Während des Einsatzes spürt ich viel Nähe aber auch Distanz. Für mich ist es unheimlich wichtig mit den Sternenkindern zu sprechen. Dadurch nehme ich die Eltern unbewusst an die Hände und begleite sie dadurch noch ein Stück mehr ihrem Kind nahe zu sein. Es entstehen traurige, aber auch so innige Momente, die ich als Fotograf für die Ewigkeit festhalte.</p>



<p>„Ohne Dich hätten wir uns niemals so intensiv von unserer Tochter verabschiedet. Wir waren einfach überfordert. Du hast uns mit deiner lockeren und liebevollen Art, die Berührungsängste genommen, sodass wir noch einmal unserer Tochter sehr Nahe seien konnten.“</p>



<p>Wenn Eltern aus verschiedenen Gründen beim Fotografieren nicht dabei sein können, fotografiere ich einige Erinnerungsstücke wie eine Feder, ein Holzherz/Stern zusammen mit ihrem Kind. Jedes Kind erhält von mir ein selbst gemachtes Armband und das gleiche erhält die Mama vor Ort oder per Post zusammen mit den anderen Erinnerungsstücken. Eine tiefe Verbundenheit entsteht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="693" height="957" src="https://herzenssache-nfsuf.de/wp-content/uploads/2025/10/Interview-Sternenfotografin-Marie-1-1.webp" alt="" class="wp-image-12177" style="width:800px;height:auto" srcset="https://herzenssache-nfsuf.de/wp-content/uploads/2025/10/Interview-Sternenfotografin-Marie-1-1.webp 693w, https://herzenssache-nfsuf.de/wp-content/uploads/2025/10/Interview-Sternenfotografin-Marie-1-1-217x300.jpg 217w, https://herzenssache-nfsuf.de/wp-content/uploads/2025/10/Interview-Sternenfotografin-Marie-1-1-600x829.jpg 600w" sizes="(max-width: 693px) 100vw, 693px" /></figure>



<p>Marie bei einem ihrer Einsätze für Sterneneltern.</p>



<p><strong><em>Frage 3: Wie gehst du selbst mit den Einsätzen um, was hilft dir diese schmerzlichen Eindrücke besser zu verarbeiten?</em></strong></p>



<p>Wir Fotografen bei dein Sternenkind unterstützen uns gegenseitig durch Gespräche untereinander. Wir sind fotografisch sowie menschlich auf einer Ebene. Zu einigen Fotografen habe ich regen und intensiven Kontakt. Es ist einfach wertvoll und wichtig, dass der gegenüber einfach nur zuhört. Das ist oftmals hilfreicher als ein langer Einsatzbericht am Telefon. Wir verstehen und respektieren uns gegenseitig, und ich bin immer wieder fasziniert davon, wie vertraulich wir als Team funktionieren. Dabei kenne ich nur wenige Fotografen persönlich. Wir sind uns eine gegenseitige Stütze.<br>Wenn ich nach dem Einsatz zuhause angekommen bin, brauche ich eine tiefe und innige Umarmung meiner Frau.</p>



<p><strong><em>Frage 4: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit unserem Verein „Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen e.V.“ und wie wichtig ist diese für dich in Bezug auf deine Arbeit als Sternenkindfotografin?</em></strong></p>



<p>Liebes Team von Herzenssache, ich bin Euch sehr dankbar, dass ich jeden Wunsch bei meiner Bestellung für die Sternenkind berücksichtigt wird. Und wir dadurch gemeinsam die wichtigen Erinnerungen unvergesslich machen. Egal ob Kleidung, Windeln, Decken, wir können alles aus euren Bestand anfordern und bekommen es liebevoll verpackt zu geschickt. Ohne eure fleißigen Händen wäre es nicht möglich, dass die Kinder mit so viel Erinnerungsstücken zu ihren Sternen reisen und die Eltern das Gegenstück als Erinnerung aufbewahren können. Durch eure liebevoll gestaltete Kleidung und kleine Nestchen ist der Abschied sehr würdevoll und besonders. Vielen DANK für euer Engagement.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://herzenssache-nfsuf.de/wp-content/uploads/2025/10/Interview-Sternenfotografin-Marie-2-1.webp" alt="" class="wp-image-9570"/><figcaption class="wp-element-caption">Unsere Erstausstattung für einen Fotografen von „Dein Sternenkind“</figcaption></figure>



<p><strong><em>Frage 5: Was rätst du anderen Fotograf/innen, die ebenfalls Sternenkinder fotografieren möchten?</em></strong></p>



<p>Liebe zukünftige Fotografen, wir suchen händeringend nach Fotografen, die ihr Herz am richtigen Fleck haben und den Eltern durch die Trauer und den Verlust die Möglichkeit geben, die Liebe und besonderen Momente festzuhalten. Neben dem passenden Equipment, sind Menschen mit Empathie, Einfühlungsvermögen und auch Zeit bei uns herzlichen willkommen. Mit diesen Bildern schenkt ihr den Eltern etwas Unersetzliches – Erinnerungen, die für immer bleiben.<br>Dieses Ehrenamt ist für mich ein großes Geschenk und die dankbarste Aufgabe meines Lebens.</p>



<p>Liebe Marie, wir danken dir herzlich für dieses Interview und dafür, dass du uns die Arbeit für die Stiftung „Dein Sternenkind“ noch nähergebracht hast. Deine Arbeit ist von unfassbar großem Wert für alle Eltern von Sternenkindern. Wir danken dir dafür von Herzen!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://herzenssache-nfsuf.de/wp-content/uploads/2025/10/Interview-Sternenfotografin-Marie-3.webp" alt="" class="wp-image-9571"/><figcaption class="wp-element-caption">Liebevolle Erinnerungsstücke gefertigt von uns.</figcaption></figure>



<p></p>
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		<title>Sternenwege &#8211; ein Interview mit Hannes!</title>
		<link>https://herzenssache-nfsuf.de/sternenwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2025 18:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sternchen]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinsam]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenkinder]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hand in Hand für Sternenkinder mit Hannes, dem Gründer von „Sternenwege“ Heute möchten wir dir einen ganz tollen Menschen und Podcaster vorstellen, nämlich Hannes Pahl. Er ist 34 Jahre alt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8799" class="elementor elementor-8799" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hand in Hand für Sternenkinder mit Hannes, dem Gründer von „Sternenwege“</h2>				</div>
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									<p>Heute möchten wir dir einen ganz tollen Menschen und Podcaster vorstellen, nämlich Hannes Pahl. Er ist 34 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Hamburg. Hannes hat einen besonderen Weg eingeschlagen, um mit seiner Trauer umzugehen und gleichzeitig anderen Betroffenen zu helfen. Diesen möchten wir dir heute im Rahmen dieses kleinen Interviews gerne vorstellen.</p>								</div>
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									<p><strong><em>Frage: Lieber Hannes, wir vom Verein Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen e.V. haben vor Kurzem einen Aufruf gestartet, indem wir unsere Community gebeten haben, ihre Geschichten zu erzählen. Wir haben uns sehr gefreut, dass du dich auf unseren Aufruf hin gemeldet hast und freuen uns dich und dein Projekt heute unseren Lesern vorstellen zu dürfen! Aus welchen Beweggründen hast du dein Projekt „Sternenwege“ gegründet?</em></strong></p><p>Hey, zuerst einmal vielen lieben Dank, dass ich meine Geschichte mit Dir, dem Verein und Eurer Community teilen darf.</p><p>So gerne ich Dir und Euch diese Frage kurz und knapp beantworten wollen würde, umso mehr muss ich Euch enttäuschen, dass dies nicht möglich ist. Ich werde also etwas ausholen müssen.</p><p>Angefangen hat alles irgendwie im August 2022, als bei unserer Tochter Lou in der 30. Schwangerschaftswoche kein Herzschlag mehr festgestellt werden konnte. Ein Moment in dem meine Welt stehen geblieben ist. Dass Lou mein Leben ohnehin nachhaltig verändern würde, war mir von Tag 1 der Schwangerschaft klar. Dass sie es jedoch in diesem Ausmaß und auf diese Art und Weise „anstellen“ würde, ist mir unter anderem erst knapp 2 &#8211; 2,5 Jahre später bewusst geworden.</p><p>Im September 2024 hat sich bei mir eine stark ausgeprägte posttraumatische Belastungsstörung gezeigt (PTBS). Während ich versucht habe diese zu ver- und bearbeiten, habe ich viel recherchiert. Vor allem habe ich hierbei nach Berichten anderer Väter gesucht, um zu verstehen, ob mein Verhalten und mein Zustand normal sind. Diese Suche hat sich verdammt kompliziert dargestellt. Einer meiner einzigen Anlaufpunkte war das Buch „Die vergessene Trauer der Väter“ aus dem Jahr 2008.</p><p>Daraus entstand gewissermaßen in meiner dunkelsten Zeit der Drang etwas tun zu wollen, zu müssen. Spenden war an dieser Stelle keine Option. Denn ich wusste, dass ich nicht genug Geld besitze, um so viel spenden zu können, so dass ich mich danach gut fühlen würde. Außerdem spürte ich in mir das Verlangen etwas zu tun, um all unseren Kindern und deren Vätern gerecht zu werden. Den Vätern da draußen zu zeigen, dass es okay ist, über Gefühle zu reden, sich zu zeigen. Keine Tabus. Nur Gefühle und Emotionen. Etwas, das in der breiten Masse der Gesellschaft womöglich als Schwäche gesehen werden würde, aber das ganze Gegenteil davon ist! Dass wir aus dem Schatten treten, den wir bis dato für Licht gehalten haben.</p><p>Sich seiner eigenen Gefühle und Emotionen bewusst zu werden und zu sein, ist ein verdammt großes Gut.</p><p>Von da an stand nur noch die Frage im Raum: Welche Form soll das Projekt haben? Hierzu habe ich dann eine Umfrage gestaltet und in mir bekannten Kreisen geteilt, um einen Überblick zu erhalten, ob Betroffene, Mitfühlende und Interessierte sich ein bestimmtes Medium wünschen würden (Blog, Podcast, Social Media).</p><p>Der Podcast war jedoch von Anfang an meine Priorität &#8211; denn Reden liegt mir im Blut und meiner Stimme wird oft etwas Beruhigendes attestiert. Der Instagram-Auftritt ist hierbei die Ergänzung, um das Netzwerk aufzubauen und mit möglichst vielen verschiedenen Menschen in Kontakt zu kommen. Mittlerweile gibt es auch den zugehörigen Blog. Als Anlaufstelle für diejenigen, die es emotional nicht verkraften einen Podcast zu hören und als Ergänzung für diejenigen, die nach einem Podcast noch Dinge nachlesen wollen.</p>								</div>
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									<p><strong><em>Frage: Sternenpapas leiden leider häufig im Hintergrund, es ist sehr wichtig, dass auch sie die Möglichkeit haben, mit ihrer Trauer offen umzugehen. Was würdest du anderen Vätern in dieser Situation raten?</em></strong></p><p>Grundsätzlich ist erst einmal festzuhalten, dass Männer und Frauen total verschieden trauern. Die Gründe dafür sind so vielfältig und individuell wie wir Menschen untereinander.</p><p>Für die meisten Männer dürfte das wichtigste Take Away erst einmal sein, mindestens untereinander &#8211; also mit anderen Männern &#8211; darüber zu reden. Wenn Dir, als Vater, dies nicht leicht fällt, dann schreibe deine Gedanken wenigstens auf. Sorge irgendwie dafür, dass die Gedanken deinen Kopf verlassen können. Und nein, der Karton, den Du in die hinterste Ecke deiner Gedanken schiebst, gehört nicht dazu.</p><p>Ich würde mir wünschen, dass es unter uns Männern das normalste der Welt ist, über unsere Gefühle zu reden. Sich an der Schulter der Partnerin oder des Partners anzulehnen. In der Öffentlichkeit &#8211; für jeden sichtbar &#8211; zu weinen. Dass wir uns von dem Stereotyp nachhaltig entfernen können, immer das Alphatier sein zu müssen. Aufhören zu denken, dass ohne uns alles zusammenbricht.</p><p>Ich rate Dir also, dass Du wahlweise über deine Gefühle sprichst oder schreibst und dich davon distanzierst, dass Du der alleinige Schutzwall für alle sein musst. Auch Du darfst einen Schutzwall haben und Dich hinter diesem verstecken. Beschützt euch gegenseitig! Es ist okay, wenn Dein Leben in dieser Zeit nicht auf der Überholspur, sondern auf dem Standstreifen stattfindet. Entschleunige dich.</p>								</div>
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									<p><strong><em>Frage: Gibt es bestimmte Rituale, die du etabliert hast, um mit dem Verlust deines Kindes besser umgehen zu können?</em></strong></p><p>Ich habe tatsächlich viele Rituale ausprobiert. Egal ob es die Briefe an Lou sind, die ich hin und wieder schreibe, ob es der Kontakt mit dem Baum ist, an dem sie beigesetzt wurde, ob es der Talk mit ihr in Gedanken ist.</p><p>Das für mich wichtigste Ritual ist jedoch Musik. Ich habe bestimmte Tracks, die für mich mit Lou oder den zugehörigen Gefühlen in Verbindung stehen. Die Musik hilft mir dann entweder meine positiven Gefühle zu kanalisieren, meine negativen Gefühle zu befreien, die Tränen zum fließen zu bringen, meine Emotionen auszudrücken.</p><p>Musik ist für mich mehr als nur ein paar Töne, wahlweise mit ein paar Worten. Es ist für mich Expression. Ich habe so viele Tracks in meinen Playlisten, die für mich in verschiedenste Situationen passen, weil die Texte darin oder die Sounds Interpretationsspielraum zulassen und somit „multi-emotional“ sind. Gibt es dieses Wort? Egal, jetzt schon!</p>								</div>
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									<p><strong><em>Frage: Du hast einen eigenen Podcast zum Thema „Sternenkinder“. Möchtest du unseren Lesern diesen kurz vorstellen?</em></strong></p><p>Was für eine Frage. Ja, ich will! Oh, falscher Kontext, oder? Egal, nevermind.</p><p>Direkt zu Anfang möchte ich festhalten, dass der Podcast sich gar nicht mal konkret um das Thema „Sternenkinder“ dreht, sondern um diesen ganzen Kosmos drum herum. Jeder der mit diesem Thema mal in Berührung gekommen ist, weiß, dass wir hier über ein „Rabbit Hole“ sprechen &#8211; wie ich es gerne nenne. Zu Anfang ist da einfach eine große Dunkelheit und Du bist für jedes Licht in dieser Dunkelheit dankbar. Oder wie wir es im Rahmen unserer bald kommenden Special Reihe zu Hilfsangeboten nennen: „Leuchtfeuer“.</p><p>Als ich das Konzept für den Podcast entworfen habe, war das Ziel meine/unsere Geschichte zu erzählen und vor allem anderen Vätern eine Anlaufstelle zu bieten. Einen Ort zu erschaffen, an dem sie sich gehört und verstanden fühlen.</p><p>Plötzlich während dieser Phase ergab eine Idee die andere. Es entstand der Wunsch, dass ich mich mit so vielen Menschen wie möglich unterhalte. Egal ob Experten, Betroffene oder Mitfühlende.</p><p>Ich glaube bereits nach der zweiten Folge habe ich interessante Profile auf Instagram kontaktiert und angefragt, ob Interesse besteht, sich mit mir im Rahmen des Podcasts auszutauschen und die Resonanz, die ich da erhalten habe, war total überwältigend. So ein großes Mit- und Füreinander! Phänomenal. Mein Herz wurde erfüllt mit Liebe und Freude und ist es immer noch.</p><p>Also lass es mich abschließend so formulieren: wenn Du Erfahrungsberichte hören willst, gerne mehr über etwaige Hilfsangebote erfahren möchtest und/oder dich für Mental Health und Achtsamkeit interessierst, bist Du bei Sternenwege genau richtig. Wir beleuchten jeden Fleck und das mit möglichst vielen verschiedenen Blickwinkeln und Sichtweisen.</p><p>Wenn Du diesen Weg aktiv unterstützen möchtest, teile den Podcast gerne mit anderen, die ihn unbedingt hören sollten und/oder potentiellen Gästen, die Du gerne im Podcast hören wollen würdest.</p><p><strong><em> </em></strong></p><p><strong><em>Frage: Was ist für dich die größte Herausforderung beim Betreiben eines Podcasts zu diesem sensiblen Thema?</em></strong></p><p>Die größte Herausforderung liegt hierbei im Publikum. Du weißt nie, in welcher Phase bzw. Verfassung Du den Zuhörer erwischst. Je nachdem können gewählte Worte anders aufgefasst werden. Worte können mehr oder weniger emotionalisieren.</p><p>Aus diesem Grunde habe ich im Intro des Podcasts einen festen Disclaimer etabliert, den ich hier gerne einmal zitiere:</p><p>„Wir sprechen über Trauer, Verlust und Hoffnung – Themen, die tief berühren können. Wenn du merkst, dass es dir schwerfällt, hör dir diese Folge vielleicht mit einem lieben Menschen an. Gemeinsam ist man stärker.“</p><p>Hinzu kommt, dass ich mein Herz auf der Zunge trage und die Worte teilweise einfach herausposaune, wie sie mir in den Kopf schießen. Gleichzeitig bin ich aber hoch emphatisch und nichts liegt mir ferner, als Menschen mit diesen Worten zu verletzen. Daraus resultiert dann der Overthinker, der sich selbst nach der Veröffentlichung einer neuen Folge noch Gedanken darüber macht, ob ich das so sagen darf, wie ich es gesagt habe. Und dieses Konstrukt gipfelt dann in dem Willen mit getroffenen Aussagen zu polarisieren bzw. zu provozieren. Denn dadurch können Aussagen zum Nachdenken und Umdenken anregen. Und genau das ist es, was mir bei all diesen Themen immer wieder einfällt: wir haben noch verdammt viel Aufklärungsarbeit vor uns. Nicht in unserer Bubble, sondern außerhalb davon!</p>								</div>
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									<p><strong><em>Zum Ende unseres Interviews darfst du gerne ein paar Worte oder Tipps an andere Sterneneltern richten! Wir danken dir sehr für die Zeit und wünschen dir ganz viel Erfolg mit deinem wahnsinnig wichtigen Projekt „Sternenwege“!</em></strong></p>
<p>Hey, ich möchte Dir gerne sagen, dass dort draußen immer irgendwo ein Leuchtfeuer in der Nacht ist. Egal wie dunkel es gerade um dich herum ist, das ist nicht für immer! Lerne die Dunkelheit zu akzeptieren, denn auch die längste Nacht geht irgendwann vorüber! Die Nacht und die Dunkelheit gehören zu unserem Leben dazu. So wie auch der Tag und die Sonne. Das eine kann nicht ohne das andere existieren. Wo Licht ist, ist auch immer Schatten. Die Trauer wird dein ständiger Begleiter sein. Mache sie nicht zu deinem Feind. Mache sie zu deinem Freund. Lasse sie der Zündfunke deiner Hoffnung sein. Denn Hoffnung bedeutet Licht, Licht bedeutet Liebe und Liebe bleibt für immer! Genau wie das Licht. Also auch die Hoffnung. </p>
<p>Hier findest du alle wichtigen Links zu meinem Podcast und weiteren Seiten, ich freue mich auf deinen Besuch:&nbsp;<a style="background-color: #ffffff" href="https://linktr.ee/Sternenwege">Sternenwege | Instagram, TikTok | Linktree</a><span style="color: #000000;font-family: Times New Roman;font-size: medium"><br></span></p>								</div>
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		<title>Wir sind im Radio!</title>
		<link>https://herzenssache-nfsuf.de/wir-sind-im-radio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 18:42:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Danke an unsere großartigen Ehrenamtlichen! Falls ihr den bewegenden Beitrag auf radioeins mit unserer wunderbaren Tatjana am Donnerstag verpasst habt, habt ihr jetzt noch die Möglichkeit, ihn anzuhören. 📻✨ Im [&#8230;]]]></description>
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									<p class="MsoNormal"><b>Danke an unsere großartigen Ehrenamtlichen!</b></p><p class="MsoNormal">Falls ihr den bewegenden Beitrag auf radioeins mit unserer wunderbaren Tatjana am Donnerstag verpasst habt, habt ihr jetzt noch die Möglichkeit, ihn anzuhören. <span style="font-family: 'Segoe UI Emoji',sans-serif; mso-bidi-font-family: 'Segoe UI Emoji';"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4fb.png" alt="📻" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2728.png" alt="✨" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p><p class="MsoNormal">Im Interview für „Heroes of the Day“ berichtete Tatjana Hollenbach, stellvertretende Vorsitzende unseres Vereins, über unsere wichtige Arbeit. Unsere Ehrenamtlichen nähen mit viel Liebe Kleidung für <b>Frühchen und Sternenkinder</b>, die sonst oft keine passenden Sachen haben.</p><p class="MsoNormal"><b>An unsere Ehrenamtlichen: Ihr seid die wahren Helden, und wir sind euch unglaublich dankbar für eure wertvolle Arbeit!</b> <span style="font-family: 'Segoe UI Emoji',sans-serif; mso-bidi-font-family: 'Segoe UI Emoji';"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1faf6.png" alt="🫶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p><p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Segoe UI Emoji',sans-serif; mso-bidi-font-family: 'Segoe UI Emoji';"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span> <b>Hier geht’s zum Interview:</b> <a href="https://www.radioeins.de/programm/sendungen/radiodays/heroes-of-the-day/beitraege/naehen-fuer-sternenkinder-und-fruehchen.html">Radioday &#8222;Heroes of the Day&#8220; &#8211; Nähen für Sternenkinder und Frühchen | radioeins</a></p><p class="MsoNormal">Lasst uns gemeinsam dieses wunderbare Engagement feiern! </p>								</div>
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		<title>Plötzlich stand die Welt still</title>
		<link>https://herzenssache-nfsuf.de/ploetzlich-stand-die-welt-still/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dana Waschinsky-Wolff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Marley und ich „Am 23.03.2020 spürte ich so gut wie keine Kindsbewegungen mehr und ab diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, dass etwas nicht stimmt.“&#160; Interview mit Christine und Janina.&#160; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1976" class="elementor elementor-1976" data-elementor-post-type="post">
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<h2 class="wp-block-heading">Marley und ich</h2>



<p><em>„Am 23.03.2020 spürte ich so gut wie keine Kindsbewegungen mehr und ab diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, dass etwas nicht stimmt.“&nbsp;</em></p>





<p>Interview mit Christine und Janina.&nbsp;</p>



<p><strong>Christine:</strong>&nbsp;„Danke Janina, dass du dich bereit erklärst, das Interview mit mir zu führen. Ich hoffe, es hilft dir, dein Schicksal mit anderen Müttern, Vätern, Omas und Opas zu teilen. Ich bedanke mich auch für deinen Mut und deine Offenheit. Gemeinsam schaffen wir es, dass Sternenkinder kein Tabuthema mehr sind.&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Möchtest du kurz etwas über dich erzählen? Möchtest du mir dein Alter verraten? Wo du lebst und wie es dir momentan geht?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Also ich bin Janina, 30 Jahre alt und komme aus Flensburg. Momentan geht es mir sehr gut, da ich unsere zweite Tochter gesund und munter zur Welt gebracht habe.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter. Ich freue mich, dass Sie gesund und munter ist. Wann hast du Marley, deinen Sohn (Sternenkind), geboren?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Ich habe unseren Sohn Marley am 28.03.2020 in der 26. SSW still zur Welt gebracht. Am 24.03.2020 wurde sein Tod festgestellt. Die Woche davor war ich am Freitag zur Routineuntersuchung und es war noch alles in Ordnung.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Ich kann mir nicht vorstellen, wie schlimm das sein muss. Ein paar Tage davor war noch alles in Ordnung und auf einmal ist kein Leben mehr da. Es tut mir sehr leid! Hast du Anzeichen gespürt, dass etwas nicht stimmt?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Marley wurde sehr ruhig, im ersten Moment dachte ich mir allerdings nichts dabei. Ich dachte es ist okay und normal, dass er nicht immer nur am Rumspringen ist. Ich habe noch leichte Bewegungen wahrgenommen.&nbsp;</p>



<p>Am 23.03.2020 spürte ich allerdings so gut wie nichts mehr und rief daraufhin bei meiner Frauenärztin an. Ich durfte von der medizinischen Fachangestellten aus nicht kommen. Sie meinte, dies wäre normal. Das war der schwerwiegendste Fehler, den ich ihr bis heute nicht verzeihen kann. Am 24.03.2020 rief ich nochmals an und durfte kommen. Mir war zu Hause schon bewusst, dass Marley nicht mehr lebt. Ich wollte es aber nicht wahrhaben. Die Situation war an sich schon schlimm genug und nun musste ich auch noch den Ultraschall alleine machen. Mein Partner durfte aufgrund der Corona-auflagen nicht mit. Es hat mich traumatisiert. Meine Frauenärztin war nicht da und es musste ihr Kollege machen.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Ich kann meine Gefühle schwer ausdrücken. Durch die Pandemie warst du gezwungen, alleine zu sehen, dass Marley tatsächlich nicht mehr am Leben war. Dein Partner durfte nicht bei dir sein und deine Hand halten. Als wenn dies nicht alles schon schlimm genug ist, musste auch noch ein anderer Frauenarzt dich untersuchen und dir mitteilen, dass dein Sohn nicht mehr lebt. Ich denke, ich spreche für einige, wenn ich sage, dass es ganz klar ist, dass du traumatisiert bist. Wurdest du denn von Ärzten, Hebammen etc. gut beraten und betreut?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Im Krankenhaus waren alle sehr fürsorglich. Trotz Coronapandemie durfte mein Partner die ganzen fünf Tage bei mir im Krankenhaus bleiben. Die Seelsorger vom Krankenhaus waren sehr einfühlsam und kamen mit kleinen Geschenken wie Socken und Engelchen für unseren Sohn Marley. Was mich sehr rührte, auch immer noch rührt. Als ich wieder zu Hause war, kam auch meine Hebamme und war für uns da. Sie hat uns viel Trost gespendet und blieb auch in den letzten beiden Schwangerschaftswochen meine Hebamme. Das hat mich sehr glücklich gemacht.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Tatsächlich hat mich dies zu Tränen gerührt. Ich habe leider schon oft gehört, dass Ärzte und Krankenschwestern das Thema Fehlgeburt schnell abtun. Es freut mich, dass es bei dir nicht so war. Wie hat dein Sternenkind dich verändert?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:&nbsp;</strong>„Er hat mich enorm verändert. Marley hat mir gezeigt, was bedingungslose Liebe gegenüber Menschen ist. Ich habe Marley noch nicht gesehen und spürte schon diese unendliche Liebe. Er hat mir zwei wunderbare Kinder geschenkt und gibt mir Kraft und Hoffnung, dass alles gut wird. Ich sehe das Leben seitdem mit einem anderen Blick und versuche so viel wie möglich an Erinnerungen aufzusaugen.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Wow – Eine wahnsinnige Veränderung! Hat dieses Schicksal euch als Paar belastet? Wie geht ihr damit um?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Wir gehen offen mit dem Thema um. Wir erzählen immer, dass wir drei Kinder haben, nur das eines davon im Himmel ist und uns beschützt. Wir versuchen andere zu unterstützen, die richtigen Worte zu finden oder wie man helfen kann. Mein Partner hat immer den Part übernommen, unseren Freunden davon zu erzählen, wenn sie uns besuchen kamen. Sie wussten nicht, was sie sagen sollten. Wir haben Sie versucht zu unterstützen und das machen wir immer noch.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Ich kenne dich nicht persönlich Janina, aber für mich sagt dieses Interview aus, dass du unheimlich viel Kraft hast. Du hast auch noch etwas über deine und seine Familie zu sagen. Was hat dich dort am meisten bewegt?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Am meisten haben mich die Reaktionen meiner und seiner Familie bewegt. Alle freuten sich, dass ich schwanger bin. Niemand hatte damit gerechnet, da ich erst im vierten Monat herausgefunden habe, dass ich schwanger bin. Mein Sohn hat mir in seiner kurzen Zeit so viel gegeben und mir so eine schöne Schwangerschaft geschenkt, die ich nie in meinem Leben vergessen werde.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Es war sicherlich eine Überraschung, aber eine schöne. Möchtest du mir noch den Ablauf deiner stillen Geburt erzählen?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Am 24.03.2020 kam ich ins Krankenhaus und wurde mit Cytotec eingeleitet, am 28.03.2020 um 12 Uhr kam unser wunderschöner Sohn Marley zur Welt. Es war sehr emotional und sehr intim. Wir durften eine Zeit lang alleine sein, bis die Hebamme zurückkam, um die Karte auszufüllen, einen Fußabdruck für uns zu machen und ein wunderschönes Bild von Marley. Danach kamen wir auf die Station zurück und durften so viel Zeit mit unserem Sohn haben, wie wir wollten. Wir hatten wunderschöne 24 Stunden mit Marley verbracht. Wir waren traurig und haben sehr viel geweint. Stolz waren wir allerdings auch auf unseren Sohn. Wir haben Marley Geschichten erzählt und vorgelesen. Am 29.03.2020 sind wir seinen vorerst letzten Gang mit ihm gegangen und haben Marley dem Krankenhaus übergeben. Wir haben eine pathologische Untersuchung veranlasst, mit der Hoffnung herauszufinden, weshalb er gestorben ist, aber es kam leider nichts dabei raus.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Diesen Abschnitt musste ich öfters lesen, weil es mich total gerührt hat, wie schön Ihr euch von Marley verabschiedet habt und wie schön Ihr es vor allem eurem Sohn gemacht habt. Hast du noch weitere Kinder? War es ein Grund für dich keine weiteren Kinder zu bekommen?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Wir haben zwei wundervolle Töchter. Für uns war im Krankenhaus schon direkt klar, dass wir schnell wieder schwanger werden wollten. Es hat drei Monate später auch schon geklappt. Sie kam am 03.03.2021 zur Welt und unsere zweite Tochter am 09.06.2023.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Nun ist Marley großer Bruder. Er passt mit Sicherheit sehr auf seine Schwestern auf. Welche Gedanken und Gefühle hast du heute noch über Marley?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Trauer, Glück und wie er heute wohl wäre, was er schon alles könnte. Dieser Gedanke verfolgt mich schon fast täglich wenn ich sehe, was seine jüngere Schwester alles schon kann. Ich hätte ihn so gerne kennengelernt. Marley ist immer bei uns und steht präsent bei uns in der Wohnstube in einer Vitrine.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Ich würde mir in dieser Hinsicht auch dieselben Fragen stellen. Wie geht es dir und deinem Partner aktuell?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:&nbsp;</strong>„Gut, wir kommen gut damit zurecht zu Marleys Geburtstag machen wir immer sein Grab schön bunt und gestalten es mit der Familie neu. Wir gehen weiterhin offen damit um, es tut aber trotzdem noch weh, das wird auch nicht verschwinden. Es gibt auch Tage, in denen wir uns in den Armen liegen und weinen.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Ein solcher Verlust kann sich auch nicht in Luft auflösen. Ihr verarbeitet es beide zusammen und an manchen Tagen ist es einfach schwerer als an anderen. Dass ihr Marleys Grab neu gestaltet, an seinem Geburtstag finde ich so schön. Ich kann mir vorstellen, wie bunt es ist. Was würdest du anderen sagen, die dasselbe Schicksal erleiden wie du/ihr?“&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Janina:</strong>&nbsp;„Geht offen damit um, holt euch Hilfe, wenn&nbsp;ihr es alleine nicht schafft. Es ist nicht schlimm, sich Hilfe zu holen. Lasst euer Kind weiter Leben. Er oder sie werden ein Teil eures Herzens sein und einen Teil davon mitnehmen. Es ist egal, ob ihr in der 4. SSW oder in der 28. SSW seid, es ist euer Kind und es lebt in euch weiter.“&nbsp;</p>



<p><strong>Christine: „Danke liebe Janina, es hat mich unheimlich gerührt über dein Schicksal/euer Schicksal zu schreiben. Es ist schön zu lesen, dass ihr als Paar standhaft seid und Ihr es gemeinsam bewältigt. Ich freue mich, dass Ihr zwei wunderbare Mädchen habt und einen Sohn, der immer bei euch ist. Marley passt auf euch auf. Er ist immer ein Teil in eurer Mitte. Lasst uns alle Marley nicht vergessen und vielleicht an seinem Geburtstag eine Kerze anzünden.“&nbsp;</strong></p>
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		<item>
		<title>Sternen-Eltern-Begleiterin Julia</title>
		<link>https://herzenssache-nfsuf.de/gespraech-mit-sterneneltern-begleiterin-julia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dana Waschinsky-Wolff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frühchen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sternchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen durfte ich ein Gespräch mit der Sternenelternbegleiterin Julia Gohlke führen, dass ich hier mit euch teilen möchte. Als Sternenelternbegleiterin bringt Julia nicht nur ihre Fachkenntnisse, sondern [&#8230;]]]></description>
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<p>Vor ein paar Wochen durfte ich ein Gespräch mit der Sternenelternbegleiterin Julia Gohlke führen, dass ich hier mit euch teilen möchte. Als Sternenelternbegleiterin bringt Julia nicht nur ihre Fachkenntnisse, sondern auch ihre eigene berührende Erfahrung in diese Arbeit ein. Ihr Podcast “Trauer Trauma Transformation” auf Spotify bietet eine Plattform für Reflexion und Heilung. In diesem Interview sprechen wir mit Julia über ihre Motivation, ihre Coaching-Ausbildungen und die Heilungs- und Transformationsreise, auf der sie Sterneneltern begleitet. <a href="https://juliagohlke.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier</a> kannst du Julia Gohlke auf ihrer Website besuchen und ihren <a href="https://open.spotify.com/show/19Mowz73XGw0ccJ07qcA1k" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Podcast auf Spotify</a> anhören.</p>



<p><strong>Lara:</strong>&nbsp;<strong>Kannst du mir ein bisschen was über dich erzählen?</strong></p>



<p><strong>Julia:</strong>&nbsp;Sehr gerne, Lara. Mein Weg führte mich durch Höhen und Tiefen, die mich zu der gemacht haben, die ich heute bin. Im Bachelor habe ich Erziehungswissenschaften studiert und wollte in der Zukunft als Kinder- und Jugendtherapeutin approbieren. Ich war 26, als mein damaliger Partner und ich beschlossen, eine Familie zu gründen. Mein Sohn, Simon, kam in der sechsundzwanzigsten Schwangerschaftswoche als Frühchen auf die Welt. Die folgenden fünf Tage waren eine emotionale Achterbahn. Nach mehreren Operationen trafen wir die schwerwiegende Entscheidung, keine weiteren Eingriffe mehr vorzunehmen. In meinen Armen verabschiedete sich Simon von dieser Welt. Die Trauer war überwältigend. Später folgte die Trennung von meinem Partner, gefolgt von einem Auslandssemester in Neuseeland, dass mir einen Raum für Verarbeitung und Heilung bot. Nach dieser Zeit konnte ich mir nicht mehr vorstellen, in mein Studium und nach Deutschland zurückzukehren. Nach 1 ½ Jahren brach ich meinen Master ab. Eine Coaching Ausbildung half mir, meine eigenen Erfahrungen zu verstehen und zu verarbeiten. In Teilzeit und ehrenamtlich begann ich, Sterneneltern zu begleiten, und realisierte dabei, dass man niemandem die Trauer wirklich nehmen kann. Es ist ein trauriges Lebensereignis, das tiefe Spuren hinterlässt. In Teilzeit hatte ich auch andere Jobs, bis ich vor einem Jahr mit meinem Mann, den ich in Neuseeland kennenlernte, nach Deutschland zurückkehrte. Im letzten Jahr habe ich meine Selbständigkeit angemeldet und begleite mittlerweile einige Sterneneltern – Mamas und Papas – auf ihrem Weg im Umgang mit dem Verlust, den besonderen Herausforderungen und neuen Lebensvorstellungen.</p>



<p><strong>Lara: Ich habe schon ein bisschen auf deinem Instagram gestöbert, aber könntest du deine</strong><strong> Arbeit noch einmal in eigenen Worten vorstellen?</strong></p>



<p><strong>Julia:</strong>&nbsp;Natürlich. Als Sternenelternbegleiterin fokussiere ich mich auf Trauerbegleitung und Life-Coaching, sobald die Eltern bereit dazu sind. Mir liegt es am Herzen, die Eltern genau da abzuholen, wo sie sich aktuell auf ihrer Trauerreise befinden. Ich biete häufig Online-Einzelbegleitung an, bei der wir uns über verschiedene Herausforderungen austauschen. Oft haben Sterneneltern das Gefühl, von Freunden und Bekannten nicht verstanden zu werden. Es ist eine sensible Balance, da sich Freunde gelegentlich zurückziehen oder die Eltern wie ein rohes Ei behandeln. Auch kommt es vor, dass Freunde das Thema ignorieren und erwarten, dass die Sterneneltern genauso sind wie vor dem Verlust. In unserer Gesellschaft besteht oft der Druck, ständig glücklich zu sein oder andere trösten zu können. Manchmal ist es jedoch wichtiger, einfach da zu sein und die Traurigkeit zu teilen. Ehrenamtlich begleite ich auch Sternenelterntreffen. Da sehe ich meine Rolle als Raumhalterin, die dazu da ist, zu verbinden und einen sicheren Raum zu schaffen. Dieser Raum dreht sich nicht nur um die Trauer, sondern auch um das Leben der Eltern außerhalb davon. Es geht darum, gesehen, gehört und im besten Fall verstanden zu werden. Einige Eltern haben erst kürzlich ihren Verlust erlebt. In solchen Momenten ist es besonders wichtig, den Raum zu halten und den Schmerz gemeinsam auszuhalten. Es geht nicht darum, den Schmerz zu lindern. Oft verursachen wir mehr Leid, wenn wir ständig in der Wunde herumstochern. Wir neigen dazu, selbstkritisch zu sein und uns vorzuschreiben, welche Gefühle wir haben sollten oder haben Urteile darüber, wie andere mit ihrer Trauer umgehen sollten. Die Erfahrung des Verlusts ist oft traumatisch. Häufig kommen aber auch Sterneneltern zu mir, die ihr Kind vor einem Jahr oder länger davor verloren haben. Manchmal fragen sie sich, ob es normal ist noch zu trauern; oft fehlt ihnen ein Ort, an dem sie trauern dürfen, denn in der Gesellschaft wird dann oft von ihnen verlangt, wieder zu ‘funktionieren’. In vielen Fällen sind Eltern jedoch auch bereit, sich langsam von ihrem Schmerz zu lösen oder Trigger aufzulösen, die ihr Leben beeinträchtigen (z.B. das Gefühl, keine Schwangeren sehen zu können). Diese Eltern setzen sich oft den Anspruch, dysfunktionale Verhaltensweisen, die sie seit dem Verlust entwickelt haben, abzulegen, und suchen nach neuen Wegen, wie sie ihr Leben und sich selbst definieren können. Ein Verlust, insbesondere der eines Kindes, verändert uns zwangsläufig. Häufig beginnen wir dann, unser Leben neu zu bewerten. Wollen wir diesen Job, diese Beziehung, diesen Freundeskreis, dieses Leben? Das sind viele Fragen, die man oft kaum mit jemandem aus dem eigenen Umfeld besprechen kann, da man dort weiterhin so wahrgenommen wird, wie man vor dem Verlust war. Deshalb halte ich es für äußerst wichtig, sich Begleitung und Unterstützung zu suchen.</p>



<p><strong>Lara:</strong>&nbsp;<strong>Welche Themen oder Fragen siehst du häufig in der Begleitung?</strong></p>



<p><strong>Julia:</strong>&nbsp;Wiedereingliederung ist ein häufiges Thema, ebenso wie Fragen zu den Lebenswerten: Wer bin ich, ohne die Rolle als Mama oder Papa? Möchte ich zurück zu dem, was ich beruflich getan habe, oder gibt es etwas, das einen tieferen Sinn hat? Lara: Das erinnert mich an den Begriff ‚Post Traumatic Growth‘, also wenn einem etwas Schreckliches passiert und es aber danach etwas gibt, was einem dann Positives gibt, was man vorher nicht hatte… Julia: Post Traumatic Growth ist meiner Meinung nach eine Entscheidung. Es gibt auch viele Eltern, die nicht dahin kommen. Statt aus Trauma Wachstum mitzunehmen, nehmen Sie eine Lebenseinstellung mit, die sie in die Hilflosigkeit bringt. Sie erfahren sich als Opfer. Es ist eigentlich immer ein: „Trotz, dass es passiert ist, habe ich mich entschieden, daran zu wachsen.“ Es kommt nicht einfach auf magische Weise etwas Gutes aus so einer Situation. Ich habe ein Beispiel von einer Ärztin. Zuerst war sie unsicher, ob sie ihren Job nach ihrem Verlust weitermachen möchte. Sie hat sich letztendlich entschieden, nicht auch noch ihre Arbeit zu verlieren. Sie merkt als Ärztin jetzt, dass sie die Sorgen der Patienten halten und auf eine Art und Weise für sie da sein kann, wie andere das vielleicht nicht können. Nach einer solchen Erfahrung gibt es viele Wege. Manchmal erscheinen zusätzliche Hürden von außen, manchmal schießen wir selbst nochmal in die Wunde. Und wichtig ist die Frage, wenn ich falle, wie lange bleib ich liegen?</p>



<p><strong>Lara: Warum glaubst du, gibt es das Tabu rund um Frühgeburten und Sternenkindern?</strong></p>



<p><strong>Julia:&nbsp;</strong>Ich denke, dass es eine gesellschaftliche Herausforderung in allen Bereichen ist. Wir leben in einer Nachkriegsgesellschaft, in der so viel Traumatisches in den Familien geschehen ist. Die Gefühle waren teilweise untragbar und in Deutschland durfte über vieles nicht gesprochen werden. Viele Menschen, denen etwas passiert ist, folgten einer Ideologie, die es nicht erlaubte, darüber zu sprechen. Entweder hatten sie es „verdient“, ihr Leid ist auf der Seite der Bösen passiert. Als Schutzmechanismus hat sich das Schweigen entwickelt, dass sich gesamt-systemisch fortsetzte. Nach dem Krieg hatten viele Menschen Schwierigkeiten über schlimme Erlebnisse zu sprechen. Schmerz war entweder unaushaltbar oder jemand wurde als Sündenbock dargestellt. Wir sind eine der ersten Generationen, die die Möglichkeit haben, eine andere Einstellung zu entwickeln. Aber ein Großteil der Gesellschaft denkt, dass wir nicht über Schmerzhaftes reden dürfen.</p>



<p><strong>Lara: Wieso wäre es aus deiner Sicht wertvoll das Tabu aufzubrechen?</strong></p>



<p><strong>Julia:</strong>&nbsp;Ich bin überzeugt davon, dass Familiengeheimnisse sich langfristig negativ auswirken, auch auf die sogenannten Regenbogenkinder, die Kinder, die nach einem Sternenkind geboren werden. Es gibt Personen, die sich im Erwachsenenalter als ‚Ersatzkinder‘ sehen und ein großes Problem damit haben, dass nie über ihre Geschwister oder über die Trauer der Eltern gesprochen wurde und sie die Aufgabe hatten, diese unausgesprochenen Gefühle zu tragen. Wenn wir das Tabu mehr aufbrechen, können wir mehr durchatmen. Das gibt Ruhe und das Gefühl „Ich bin so okay, wie ich bin, als Mutter, die ihr Kind verloren hat, als Vater, Geschwisterkind.” Wenn wir schweigen, schafft das Enge.</p>



<p><strong>Lara: Wie würdest du dir wünschen, dass im Umfeld von Betroffenen oder allgemein über</strong><strong> Sternenkinder und die Erfahrung geredet wird?</strong></p>



<p><strong>Julia:&nbsp;</strong>Da gibt es nicht die eine goldrichtige Antwort. Ich denke erstens, dass niemand darüber kommuniziert, um Aufmerksamkeit zu erheischen, sei es in den Sozialen Medien oder im wahren Leben. Ein ehrliches Nachfragen und ‚Nichtwissen‘ in den meisten Fällen am angenehmsten. Wenn jemand einfach sagt: „Ich finde das krass, mir fällt es richtig schwer, darüber zu sprechen“, ist mir als Betroffene mehr wert als Schweigen. Wir sollten die Vorstellung loslassen, dass wir dem anderen nur geholfen haben, wenn er oder sie danach glücklich ist oder währenddessen glücklich ist. Immer trösten müssen ist nicht hilfreich. Gut gemeinte Kommentare können echt wehtun: „Ihr könnt ja noch andere Kinder haben“. „Konzentriert euch doch auf die Kinder, die ihr habt.“ „Ihr habt doch sonst so ein gutes Leben.“ Sterneneltern kennen diese Fakten und sind trotzdem traurig. Außenstehende haben noch keine Beziehung mit dem Baby. Der Gedanke ist, „Du hattest dieses Kind doch gar nicht“, also ist es leicht zu ersetzen. Sternenkindeltern haben sich mit genau diesem Kind eine Zukunft vorgestellt, ganz viel vorgehabt und geplant und deswegen trauern wir auch anders. Alle diese einzelnen Vorstellungen muss man erstmal betrauern. Das vergisst man auch nicht, Jahr um Jahr. Es sollte normalisiert werden, dass man sich diese Fragen stellen darf: Wer wäre mein Kind jetzt? Was würde es jetzt tun? Was würde es gerade lernen? Andere können helfen, indem sie ehrlich sind, und einem die Erinnerungen und Gefühle oder den Menschen, den man verloren hat, nicht absprechen. Wenn die Person gerade froh ist, ist das okay, wenn sie sich ablenkt, ist das auch okay. Betroffenen kann die Frage gestellt werden: „Weißt du, was du gerade brauchst?“ Gib den Betroffenen nicht auf, weil du dich vor den Kopf gestoßen fühlst. Wenn man in der Trauer steckt, weiß man häufig nicht, was man braucht, oder die Gefühlslage und Bedürfnisse können sich von einem Moment auf den anderen ändern. Gibt sie nicht auf, auch wenn sie sich nicht zurückmelden. Sei nicht nachtragend und wenn sie bereit sind, sei da und höre zu.</p>



<p><strong>Lara: Welche Gefühle bemerkst du vorrangig bei den Betroffenen?</strong></p>



<p><strong>Julia:&nbsp;</strong>Da ist Schmerz, Traurigkeit und Wut. Es ist auch körperlicher Schmerz, der sich in Taubheit umwandeln kann, sodass die Betroffenen vielleicht nach dem 3. oder 4. Mal Erzählen keine Tränen mehr haben. Ich höre monotone Stimmen, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Unsicherheit. Es ist eine Ausnahmesituation, auf die niemand vorbereitet ist. Schuldgefühle kommen dazu und bleiben oft länger als andere Gefühle. Auch Schuldzuweisungen und die Frage nach dem Warum. Was könnte ich vielleicht doch irgendwie falsch gemacht haben? Das ähnelt manchmal fast dem magischen Denken von Kindern, sowas wie „Bin ich über eine rote Ampel gefahren?“ „War es schlechtes Karma?“. Wir wollen Kontrolle haben, wir wollen eine Erklärung. Bei der Frage nach dem Warum gibt es häufig zwei Situationen: Entweder die Frage nach dem Warum geht ins Leere, und es gibt keinen Grund. Das ist in den meisten Fällen der Fall. Manchmal gibt es Eltern, die tatsächlich einen Fehler gemacht haben. Dann bleibt einem nichts anderes übrig als zu akzeptieren, dass man einen Fehler gemacht hat, daraus zu lernen und sich im besten Fall zu vergeben.</p>



<p><strong>Lara: Hast du ein Beispiel von einer Situation, wo du die Schuldgefühle gut nachvollziehen</strong><strong> kannst?</strong></p>



<p><strong>Julia:</strong>&nbsp;Du kannst dir eine Frau vorstellen, die eine Erkrankung hat, wodurch es sein könnte, dass das Kind zu wenig Sauerstoff bekommt. Zum Ende der Schwangerschaft geht es ihr nicht gut. Ihr ist schlecht, sie merkt kaum noch Kindsbewegung. Sie verdrängt ihre Sorge allerdings, weil sie nicht als überbesorgte Mutter dastehen will. Auch aus ihrem Umkreis kommt die Bemerkung, stell dich nicht so an. Dadurch geht sie zu spät zum Arzt.</p>



<p><strong>Lara: Was sagst du zu Betroffenen, die nachvollziehbare Schuldgefühle beschreiben?</strong></p>



<p><strong>Julia:&nbsp;</strong>Jeder hat sein Bestes getan. Aber vielleicht gibt es trotzdem etwas, was du aus deiner Erfahrung mitnehmen möchtest. Ich verstehe deine Gedankengänge, denn wir wissen nicht, was passiert wäre, wenn du in dieser Situation anders gehandelt hättest. Das Blöde ist, dass du deine Vergangenheit nicht ändern kannst, indem du dir Vorwürfe machst. Wenn du allerdings wegguckst und deine Gedanken daran immer verdrängt, wird sich auch nichts ändern. Du kannst es nur integrieren und daraus lernen, wenn du weißt, was du beim nächsten Mal in einer ähnlichen Situation anders machen würdest. Was hast du vielleicht daraus für dich gelernt?</p>



<p><strong>Lara: Nochmal ein etwas anderes Thema: Welche Effekte von Sternenkinderfahrungen auf</strong><strong> Paarbeziehungen siehst du?</strong></p>



<p><strong>Julia:</strong>&nbsp;Das ist super individuell. Die schon vorhandene Stabilität in der Beziehung, Akzeptanz und Kommunikation sind wichtig, unabhängig von der Trauer. Wie gehen wir damit um, dass der andere was anders macht oder was anderes will. Es gibt dabei Grundeinstellungen, die helfen: auf beiden Seiten immer wieder daran zu erinnern, dass wir alle unterschiedlich trauern, es nicht persönlich nehmen, wenn der andere am Rad dreht. Wir sind an einem Tiefpunkt, niemand konnte sich darauf vorbereiten und unsere schlimmste Seite kommt zum Vorschein. In der spezifischen Situation, wo ein Kind stirbt, wird häufig der Mann versuchen, der Fels in der Brandung zu sein. Er zwingt sich häufig dazu, seine Gefühle wegzudrücken. Das vergessen die Partner dann auch oft. „Immer für den anderen da sein“ ist eine schwierige Aufgabe. Dann kommen vielleicht Schuldgefühle, dass er nicht so traurig ist wie seine Frau. Man darf nicht vergessen: Wir sind beide in einer schrecklichen Situation. Es ist auch hilfreich, Unterstützung von anderen zu suchen. Unser Partner kann gar nicht so für uns da sein, wie wir es brauchen. Er steckt ja in derselben Situation. Manche Dinge sollten mit Außenstehenden besprochen werden. Wir sind extrem verletzlich und wollen zusätzlich beschützt werden. Der Partner kann das nicht alles leisten.</p>



<p><strong>Lara: Hast du Erfahrungen damit, wie andere Personen im System mit der Erfahrung</strong><strong> umgehen (Tante, Onkel, Oma, Opa, Geschwister?)</strong></p>



<p><strong>Julia:&nbsp;</strong>Schmerz und Trauer sind immer anders. Oma und Opa trauern häufig sowohl um ihr Enkelkind als auch um oder für ihr eigenes Kind, dass so einen unglaublichen Schmerz fühlt. Auch anderen im System darf man ihren Schmerz nicht aberkennen. Wir können nachfragen, was sie brauchen, ob man unterstützen kann, Gespräche anregen. „Erzähle doch mal über dein Enkelkind.“ Eigentlich sind es ähnliche Fragen, die man Großeltern nach der Geburt von lebenden Kindern stellen kann. Hier kommt aber natürlich auch das Tabu ins Spiel, das dazu führen kann, dass Familienmitglieder die Trauer verdrängen und abtun, häufig um eigene, in der Vergangenheit liegende traumatische Ereignisse nicht erinnern zu müssen. Für die trauernden Eltern kann es besonders schwierig sein, wenn die Menschen, die sie lieben ihren Schmerz und ihren Verlust nicht anerkennen. Kindern muss man häufig ‚nur‘ einen Raum geben. Kinder haben einen natürlichen Weg mit Verlust umzugehen. Es ist hilfreich auf alle Gedanken einzugehen, „Wo ist der gerade, was glaubst du was der gerade macht?“ Kinder leben dann zwischen Traurigkeit und natürlicher Lebensfreude, das Thema sollte man nicht totschweigen.</p>



<p><strong>Lara: Wir haben super lange miteinander geredet und ich hätte noch viele Fragen, aber lass uns die ein anderes Mal besprechen. Vielen Dank für deine Zeit. Gibt es etwas, was du noch loswerden möchtest?</strong></p>



<p><strong>Julia:&nbsp;</strong>Ich finde es superschön, Menschen wie dich kennen zu lernen, die selbst nicht die Erfahrung gemacht haben, ein Kind zu verlieren, und die sich interessieren und engagieren. Das macht schon einen großen Unterschied. Danke Lara.</p>



<p><strong>Lara:</strong>&nbsp;Ja, dir auch vielen Dank für deine Antworten und dass du dir so viel Zeit genommen hast!</p>
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		<title>Eine Mischung aus Gefühlen</title>
		<link>https://herzenssache-nfsuf.de/eine-mischung-aus-gefuehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dana Waschinsky-Wolff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2023 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frühchen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sternchen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://grollar.de/?p=2041</guid>

					<description><![CDATA[Mein Leben mit einem Sternenkind “Ich spürte einen Druck nach&#160;unten, dachte mir im ersten Moment nicht viel dabei. Ich verlor mein Kind und die Ärzte fanden dies nicht schlimm.“ Interview [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Mein Leben mit einem Sternenkind</h2>



<p><em>“Ich spürte einen Druck nach&nbsp;<a></a>unten, dachte mir im ersten Moment nicht viel dabei. Ich verlor mein Kind und die Ärzte fanden dies nicht schlimm.“</em></p>



<p>Interview zwischen Christine und Franziska.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Christine:&nbsp;<a></a>Franziska hat sich bereit&nbsp;<a></a>erklärt,&nbsp;<a></a>über Ihr Sternenkind zu sprechen. Ich war bei diesem&nbsp;<a></a>Interview teilweise&nbsp;<a></a>sehr&nbsp;<a></a>geschockt,&nbsp;<a></a>wie Ärzte und Hebammen mit Ihr umgegangen sind. Ich danke Franziska&nbsp;<a></a>sehr, dass Sie sich für dieses&nbsp;<a></a>Interview entschieden hat und&nbsp;<a></a>sehr ehrlich war.</p>



<p>Christine: „Danke Franziska für das Interview. Möchtest du dich kurz vorstellen?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Ich bin Franzi, 26 Jahre alt und komme aus dem schönen Niederbayern.</p>



<p>Christine: „Wie geht es dir aktuell Franzi?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Mir geht es momentan sehr gut.“</p>



<p>Christine: „Das freut mich zuhören.&nbsp;<a></a>Was hat dich am meisten bewegt, als du deinen Sohn leider tot geboren hast?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„In dem Moment, als ich erfahren habe, dass mein Sohn nicht mehr lebt, konnte ich es nicht glauben. Meine Mutter hat es mir gesagt, nachdem ich aus der Narkose erwachte. Sie musste mich anschreien, weil ich es einfach nicht glauben konnte. Als ich meine Schwester sah, wusste ich, dass es stimmt. Der Blick auf meinen Sohn versetzte mich in Freude. Gleichzeitig war da ein unglaublicher Schmerz, der schwer zu beschreiben ist. Die Tage danach war ich einfach leer.“</p>



<p>Christine: „Ich kann mir gar nicht&nbsp;<a></a>vorstellen, was dies für eine Art&nbsp;<a></a>Schmerz sein muss. Du hast dich auf deinen Jungen gefreut und nun war er da, aber nicht am&nbsp;<a></a>Leben. Es tut mir leid. Wann hast du deinen Sohn geboren?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„In der 37. SSW am 03.06.2015.“</p>



<p>Christine: „Haben dich deine Ärzte gut beraten? Wie sah es mit dem Personal allgemein aus? Waren sie für dich da?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Ganz ehrlich, Nein. Die Aussage der Ärzte war „Ja, kann mal passieren“. Meine Hebamme war sichtlich genervt und sagte: „Schon wieder die, da ist ja eh wieder nichts.“</p>



<p>Christine: „Es hat mich sehr aufgewühlt und geschockt dies so zu hören. Ich habe leider tatsächlich schon mehrmals gehört oder aber auch gelesen, dass es für einige Ärzte oder sogar Hebammen<a></a>&nbsp;einfach zum Alltag dazugehört und schnell abgetan wird.&nbsp;<a></a>Hattest du Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung war in deiner Schwangerschaft?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Ja, ich hatte einen starken Druck nach unten, dachte mir allerdings im ersten Moment nichts.“</p>



<p><a></a>Christine: „Wie hat sich dieser Verlust auf deine Partnerschaft ausgewirkt?“</p>



<p><strong>Franziska</strong>: „Wir haben uns 1,5 Jahre danach getrennt.“</p>



<p><a></a>Christine: „Weshalb habt ihr euch getrennt? Wie&nbsp;<a></a>seid Ihr mit dieser schweren Situation umgegangen?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Wir haben uns getrennt, weil wir beide nicht damit klargekommen sind. Er wollte einfach weiter machen mit seinem Leben und ich konnte es einfach nicht.“</p>



<p><a></a>Christine: „Es war sicherlich nicht leicht, erst den Verlust deines Sohnes zu akzeptieren und dann auch noch deinen Partner durch eine Trennung zu verlieren. Wie hat dich dein Sternenkind verändert?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Ich bin stärker, aber auch emotionaler geworden. Ich versuche jeden Augenblick zu genießen.“</p>



<p>Christine: „Möchtest du mir den Ablauf deiner Geburt beschreiben?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Mein Sohn starb an einem Mittwoch. Ich war das Wochenende davor schon mal im Krankenhaus wegen vorzeitiger Wehen. Diese Wehen haben die Ärzte einfach weggespritzt. Sie sagten mir, Sonntags würden Sie meinen Sohn per Kaiserschnitt holen, da die Herztöne nicht in Ordnung waren, sie taten es aber nicht. Montags haben sie mich dann entlassen. Am 03.06.2015 hatte ich einen Frauenarzt-Termin, diese meinte, es würde alles gut aussehen und der Muttermund wäre schon bei 3 cm. Wir vereinbarten für die Woche darauf einen Termin zum Kaiserschnitt. Ich war am Ende meiner Kräfte und konnte nicht mehr. Die Frauenärztin meinte noch, ich solle mich am Wochenende viel bewegen. Ich war an diesem Tag mit meiner Schwester und meiner kleinen Nichte am Badesee. Mein damaliger Freund und meine Mutter haben sich uns angeschlossen. Wir waren ungefähr 2 Stunden dort, als ich merkte, es stimmt irgendwas nicht. Ich hatte einen sehr starken Druck nach unten. Nach dem Baden waren wir noch einkaufen, ich dachte wie gesagt, es ist alles normal. Der Druck wurde immer stärker. Ich meldete mich bei meiner Schwester und erzählte Ihr von diesem Druck. Sie sagte, dass es normal sein kann, wenn ich aber unsicher bin, soll ich doch lieber ins Krankenhaus. Als ich auf dem Sofa lag, platze meine Fruchtblase. Meine Mutter fuhr mich nach meinem Anruf ins Krankenhaus. Ich wurde in den Kreißsaal gebracht, die Hebamme sagte: „Schon wieder die, da ist doch eh wieder nichts.“ Als die Hebamme nach meinem Muttermund schaute, ist das Blut herausgespritzt. Mein Muttermund war 10 cm offen, endlich legte sie mir auch mal das CTG an. Die Herztöne meines Sohnes waren nicht mehr zu sehen. Ich fing an zu weinen und sagte nur noch „Schatz“. Trotz starker Schmerzen musste ich mich selbst ausziehen. Die Ärzte sagten nebenbei, sie können nicht mehr auf den Narkosearzt warten. In diesem Moment schrie ich nur noch: „Holt mein Kind jetzt heraus!“ Danach war ich weggetreten und wachte erst im Aufwachraum wieder auf. Ich fragte einen Pfleger, was mit meinem Kind ist, wo er ist und wie es ihm geht. Eine Antwort bekam ich nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam meine Mutter mit den Worten: „Er ist bei seinem Papa, hat es aber leider nicht geschafft.“ Als ich auf der Intensivstation war, brachte man mir endlich meinen Sohn. Er war das Schönste, was ich je gesehen habe. Ich durfte 4 Stunden mit ihm kuscheln, dann wurde er mir von der Hebamme genommen und weggebracht. Der Pfarrer kam am nächsten Tag, weil ich unbedingt noch eine Taufe wollte. Der Pfarrer wollte dies leider nicht, dadurch wurde er nur gesegnet.“</p>



<p>Christine: „Franziska, mir fehlen die Worte. Du hast wahnsinnig leiden&nbsp;<a></a>müssen, nicht nur&nbsp;<a></a>seelisch,&nbsp;<a></a>sondern auch körperlich.&nbsp;<a></a>Sehr schade, dass der Pfarrer ihn nicht noch taufen wollte. Welche Gedanken/Gefühle hast du heute noch für deinen Sohn?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Ich liebe und vermisse ihn, dies wird auch immer so bleiben. Ich hoffe einfach, dass es ihm da, wo er jetzt ist, gut geht.“</p>



<p>Christine: „Hast du mehr Kinder?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Ich wollte eigentlich erst mal keine Kinder mehr. Allerdings wurde mir sehr schnell bewusst, dass ich nicht ohne kann. Nach 3 Jahren habe ich meinen jetzigen Mann kennengelernt und mit ihm habe ich 3 wundervolle Kinder. Meinen (Stief-)Sohn Alessandro, er wird 9 Jahre. Mein Folgewunder Emilio, er ist 5 Jahre und meine kleine Prinzessin Emma, Sie ist 6 Monate.</p>



<p>Christine: „Sehr<a></a>&nbsp;schön, dass du dich<a></a>&nbsp;trotz diesem Schicksal für weitere Kinder entschieden hast. Ich freue mich auch für&nbsp;<a></a>dich,&nbsp;<a></a>dass du einen Mann<a></a><a></a>&nbsp;kennengelernt hast und glücklich bist. Wie geht es dir jetzt aktuell?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Mir geht es besser. Eine Zeit lang ging es mir gar nicht gut. Nun bin ich froh, so eine tolle Familie zu haben.“</p>



<p>Christine: „Hast du für andere Mütter, Väter usw. einen Rat, wi<a></a>e sie sich in so einer Situation verhalten sollen?“</p>



<p><strong>Franziska:</strong>&nbsp;„Lasst die Trauer raus und lasst euch von keinem reinreden. Ich habe mir leider bei der Beerdigung reinreden lassen und bereue es sehr.“</p>



<p>Christine: „Liebe&nbsp;<a></a>Franziska, danke für das Interview. Ich war teilweise sehr&nbsp;<a></a>schockiert, wie mit dir und deinem Sohn umgegangen wurde. Du bist eine&nbsp;<a></a>starke Frau und hast es&nbsp;<a></a>geschafft, aus diesem Loch hinauszukommen. Du&nbsp;<a></a>hast eine toll<a></a>e&nbsp;<a></a>Familie, die hinter dir steht. Ich werde an deinen Sternensohn denken.“</p>
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